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Erfolgreiche Zeitarbeit braucht vor allem eines – Zeit.

Jens Göricke, Geschäftsführer home of jobs Berlin, über die Rezepte erfolgreicher Vermittlungen.

Herr Göricke, bei home of jobs medical wechseln fast 50% der Zeitarbeitskräfte nach relativ
kurzer Zeit in eine Festanstellung. Ist das ein Grund zum Lachen oder zum Weinen?

Ich würde sagen beides. Natürlich ist es schade, wenn ausgezeichnete Mitarbeiter gehen, die bei home of jobs eine berufliche Heimat gefunden haben. Es ist aber auch ein Zeichen dafür, dass wir sehr gute Arbeit machen. Darauf sind wir stolz. Letztlich wollen wir ja Menschen in Arbeit bringen. Das ist unser Ziel.

Wie schaffen Sie es denn, trotz chronischem Fachkräftemangel, überhaupt noch an gute Leute
heranzukommen?

Ich glaube, das liegt an unserem guten Arbeitsklima. Der Ton macht die Musik. Sie werden es nicht glauben, aber wir freuen uns über sehr viele Initiativ-Bewerbungen. Home of jobs hat sich in kurzer Zeit einen sehr guten Ruf erarbeitet und das spricht sich ganz offensichtlich herum.

Oder zahlen Sie einfach nur besser?
Faire BZA-Tarife mit sozialer Absicherung sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Das ist nicht der Punkt. Uns geht es darum, Menschen und Unternehmen zusammenzuführen, die gut miteinander können. Die fachliche Qualifikation ist natürlich der wichtigste Aspekt. Wer aber nur danach geht, macht es sich zu einfach. Wir nehmen uns viel Zeit für die Bewerber. Je besser wir sie kennen, desto erfolgreicher können wir sie vermitteln. Die Chemie muss stimmen, darauf kommt es an.

Das ist viel Zeit. Zeit, die Unternehmen ja oftmals nicht haben?
Richtig. Wir haben ja auch die Aufgabe unsere Kunden zu entlasten. Außerdem setzen wir auf Kontinuität und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Viele unserer Kunden arbeiten schon über Jahre mit home of jobs zusammen. Wir kennen uns gut und können gleich zur Sache kommen. Ein weiterer Vorteil ist das Insiderwissen. Oftmals haben unserer Mitarbeiter selbst in den entsprechenden Branchen gearbeitet und wissen sehr genau wovon sie reden, weshalb wir am Ende schnell und vor allem erfolgreich vermitteln.

Trotzdem hat Zeitarbeit in Deutschland immer noch so einen schlechten Ruf. Woran liegt das?
Gute Frage. Natürlich gibt es auch in unserer Branche schwarze Schafe. Ich denke aber, dass der Tarifabschluss zwischen dem BZA und dem DGB neue Maßstäbe gesetzt hat. Der Mindestlohn wird zu einer Marktbereinigung führen und Qualität wird sich langfristig durchsetzen. Davon bin ich überzeugt. Wenn die ganze Branche dann Festanstellungsquoten um 50 % erreicht, so wie home of jobs, brauchen wir uns um den guten Ruf zukünftig keine Sorgen mehr zu machen.

Vielen Dank für das Gespräch.